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Niemals vergessen!

Der 09. November ist ein Tag der Mahnung und des Erinnerns. Heute morgen wohnte ich der Eröffnung einer Gedenkstele auf dem Gelände des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers am Waidmannsluster Damm in Reinickendorf bei. Auf dem Gelände, das heute der Wohnungsbaugenossenschaft Freie Scholle gehört, waren in der Zeit zwischen 1943 und 1945 vornehmlich osteuropäische Zwangsarbeiter:innen untergebraucht, die zur Arbeit bei der nahegelegenen Rüstungsschmiede des Dritten Reiches Rheinmetall-Borsig gezwungen wurden. Alleine in Reinickendorf waren 30.000 Zwangsarbeiter:innen untergebracht. In einer beeindruckenden Rede wurde die Geschichte dieses Ortes erzählt und anschließend die Stele enthüllt. Ich bedanke mich ausdrücklich bei der Freien Scholle für die Initiative! Im Anschluss fuhr ich in meinen Wahlkreis um - wie jeden 09. November - meine drei Patenstolpersteine zu putzen. Georg Abel, Manfred Krebs und Wilhelm Manke wohnten dort, lange bevor das heutige Märkische Viertel errichtet wurde. Sie wurden von den Nazis ermordet, weil sie Gewerkschafter waren oder weil sie jüdischen Gefangenen Brot gaben und sich kritisch über das NS-Regime äußerten. Auch ihrer gedenken wir heute.