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8. Mai: Wir sagen Спасибо, Thank you und Merci!

Der 8. Mai ist der Jahrestag der Befreiung vom Faschismus. Der 8. Mai 1945 markiert das Ende des Zweiten Weltkrieges und der Shoa, des industriellen Massenmordes an den europäischen Jüdinnen und Juden. Mit diesem Tag endete auch die systematische Ermordung der Sinti und Roma, von Menschen mit Behinderungen, von Sozialdemokrat*innen, Kommunist*innen, Gewerkschafter*innen, Gläubigen und vielen anderen Menschen.

Zum 76. Jahrestag erklären die Landesvorsitzende Katina Schubert:

„Dieser Tag ist für uns ein Tag der Mahnung, des Innehaltens und der Freude. Ein Tag der Dankbarkeit darüber, dass die faschistische Barbarei endlich ein Ende fand. Wir gedenken der Opfer. Wir danken den alliierten Befreiern und besonders der Roten Armee, die auch Berlin vom Faschismus befreiten. Die unvorstellbaren Schrecken dieser Zeit sind Verpflichtung für das Heute. Es liegt an uns allen das Vergangene nicht zu vergessen. „Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus!“ bleibt unser Handlungsauftrag. Das gelingt nur, wenn wir rechtsextremistischer Ideologie konsequent auf allen Ebenen entgegentreten. Und der Tag der Befreiung muss in der gesellschaftlichen Erinnerung endlich den Platz bekommen, der ihm gebührt. Der 8. Mai muss ein bundesweiter Feiertag werden.“

und Spitzenkandidat Klaus Lederer:

„Berlin ist heute eine Stadt der Vielfalt und das ist nicht selbstverständlich. Unser solidarisches Zusammenleben müssen wir jeden Tag verteidigen. Wir erleben, wie der gesellschaftliche Diskurs in Teilen verroht, wie unsägliche Vergleiche mit der Zeit des Nationalsozialismus getätigt werden, wie Antifaschismus als Schimpfwort verwendet wird. Wir erleben, wie Rassismus, Antisemitismus und Queerfeindlichkeit sich nicht nur in den sozialen Netzwerken zunehmend Bahn brechen, sondern immer öfter auch in Gewalt umschlagen und im schlimmsten Fall tödlich sind. Der Schoß ist fruchtbar noch. Gerade in Berlin, der ehemaligen Schaltzentrale des Nationalsozialismus, müssen wir die Auseinandersetzung mit der menschenverachtenden Ideologie vorantreiben und weiter aktiv an die unfassbaren Verbrechen erinnern. Schon bald wird es keine Zeitzeugen mehr geben. Umso wichtiger werden digitale und partizipative Formate, mit denen wir das Gedenken lebendig halten und weiterentwickeln können. Es ist unsere Aufgabe, die Opfer und ihre Geschichten nicht zu vergessen, das Grauen nicht zu vergessen. Faschismus und mörderischer Nationalismus dürfen nie wieder Fuß fassen.“