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Wie weiter in der Corona-Krise?

Die Corona-Krise stellt uns alle vor große Herausforderungen. Katina Schubert, Landesvorsitzende von DIE LINKE. Berlin hat gemeinsam mit dem Geschäftsführenden Landesvorstand von DIE LINKE. Berlin, dazu ein Positionspapier verfasst.

Dazu sagt Katina Schubert:

Die sozialen Folgen der Corona-Krise werden lange anhalten. Es dürfen nicht die Beschäftigten, Eltern und Erwerbslosen sein, auf deren Rücken die Folgen der Krise ausgetragen werden. Wichtig ist die Existenzsicherung für alle statt einseitiger Sicherung von Gewinngarantien für private Unternehmen. Die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes sowie eine deutliche Erhöhung der Grundsicherung sind dafür die Hebel. 

Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass sich die soziale Spaltung im Bildungsbereich weiter verstärken wird. Hier müssen wir mit kreativen Lösungen gegensteuern. Solange kein regulärer Schulbesuch möglich ist, müssen vor allem die Bedingungen für Kinder aus bildungsfernen Familien verbessert werden. Die Beschaffung von mobilen Endgeräten für Kinder im Transferleistungsbezug wäre ein richtiger Ansatz. Zudem brauchen wir roulierende oder Kleingruppensysteme in den Kitas, um Eltern zu entlasten und eine Erwerbstätigkeit zu ermöglichen. Auch die Schulen und Kitas müssen stärker unterstützt werden, die Einhaltung des Arbeitsschutzes stellt sie vor erhebliche logistische Herausforderungen. Um eine Verbesserung der Hygienebedingungen zu erreichen, müssen wir über Rekommunalisierung und Intensivierung der Reinigung diskutieren.  

Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens werden noch lange anhalten. Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt alle Ressourcen nutzen und neue Kooperationen von solidarischer Ökonomie und öffentlichem Sektor ausprobieren, um die sozialen Folgen abzumildern.

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