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Weltfriedenstag: Bundesrepublik darf nie wieder Kriegspartei werden

Anlässlich des Weltfriedenstages am 1. September erklärt Katina Schubert, Landesvorsitzende DIE LINKE. Berlin:

Vor 82 Jahren überfiel die faschistische deutsche Wehrmacht Polen und begann damit den zweiten Weltkrieg. Sechs Millionen Jüd*innen, über 500.000 Roma und Sinti haben die Nazis in den Vernichtungslagern ermordet, über 50 Millionen Menschen wurden zu Opfern dieses Krieges. Heute ist der 1. September in jedem Jahr der Weltfriedenstag, an dem wir der Opfer gedenken und gleichzeitig immer wieder das Vermächtnis der antifaschistischen Widerstandskämpfer*innen erneuern, dass von deutschem Boden niemals mehr Krieg ausgehen dürfe.

Mit den ersten Kampfeinsätzen der Bundeswehr im Ausland, damals im Jugoslawienkrieg, hat die Bundesregierung mit diesem Selbstverständnis gebrochen. Nach 20 Jahren Krieg in Afghanistan wissen wir, dass Krieg nur Tod, Leid und Vernichtung bringt, keinesfalls aber nachhaltig Terror bekämpft. Auch deshalb ist es das Gebot der Stunde, dieses Vermächtnis zu erneuern, dass die Bundesrepublik nie wieder Kriegspartei wird. Gleichzeitig ist jetzt weiter umfassende Hilfe für all diejenigen afghanischen Bürger*innen und ihrer Familien notwendig, die während des Afghanistan-Kriegs für deutsche oder westliche Einrichtungen gearbeitet haben und die als Frauen- und Menschenrechtsaktivist*innen gegen die menschenverachtende Unterdrückung der Taliban gekämpft haben.


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