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Lebenswerte Innenstädte in kommunaler Hand sind der richtige Weg

Zur Forderung des Deutschen Städtetags, Innenstädte zu verstaatlichen, erklärt die Vorsitzende der Berliner Linken, Katina Schubert:

Der Vorstoß des Deutschen Städtetags, Innenstädte zu verstaatlichen, ist bemerkenswert. Auch wir haben bereits einen Vorstoß  gemacht, die Nahversorgung in den Städten als öffentlichen Auftrag  zu sichern. Lebendige Innenstädte und Kiezzentren sind existentiell wichtig für lebenswerte Städte, ob kleine oder große. Der Einzelhandel ist durch Corona aber auch durch den Online-Handel schwer getroffen, keine Frage.

Aber ein mindestens genauso großes Problem sind die galoppierenden Gewerbemieten, die vielen Einzelhandelsgeschäften genauso die Luft abschneiden wie Handwerksbetrieben oder Einrichtungen der sozialen und kulturellen Infrastruktur. Vor diesem Hintergrund ist es absolut richtig, Liegenschaften in den Innenstädten und Kiezzentren kommunal zu erwerben und dort den Weg für integrierte Konzepte von Einzelhandel, Kultur, sozialer Infrastruktur, Wohnen und Gewerbe zu öffnen und dabei zuvorderst Projekte solidarischer Ökonomie wie Genossenschaften oder kommunale Kaufhäuser dauerhaft zu berücksichtigen. Dafür gibt es Vorbilder wie die Food Coops oder das neue BSR-Wiederverwertungskaufhaus in Reinickendorf.


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